Reiseverlauf & Etappen

Tag 1 (Reykjavic Camp Site)

Anreisetag und Treffen auf dem Camp Site Reykjavic (Campingplatz). Nachtlager aufbauen, Ausrüstungscheck, eventuelle letzte wichtige Besorgungen etc. Am Abend Briefing durch das Guide-Team über die bevorstehende Wanderung und den geplanten Ablauf sowie kleine Kennenlern-Runde der Teilnehmer.

Tag 2 (Reykjavic – Skogar BUS)

Busfahrt nach Skogar, dem eigentlichen Startpunkt unserer geführten Islandreise. Aufbau Nachtlager. Hier kann der Wasserfall Skógafoss, der direkt im Hintergrund unserer Zelte geräuschvoll und gewaltig brummelt, besucht und erste Foto-Shootings gemacht werden. Auch eine kleine entspannte Wanderung empfiehlt sich. Viele tolle Fotos können entlang der Stromschnellen und der zahlreichen kleineren Wasserfälle gemacht werden. Jedoch sollten sich bitte die Teilnehmer nicht übernehmen und die Kräfte für die 1. Etappe am Folgetag sparen!

Tag 3 (1. Etappe ca. 12km) – Skogarfell nach Fimmvörduhals

Wir starten früh am Morgen unsere erste Tagesetappe mit dem Ziel Baldvinsskáli/Fimmvörðuháls. Rechts des Wasserfalles Skogafoss steigen wir die vielen Treppen (400) hinauf. Dies ist die erste Herausforderung für diesen Tag. Oben angekommen, werden wir mit einem tollen Ausblick auf das herunterstürzende Wasser und den Blick auf die Küste belohnt. Entlang des Weges sehen wir immer wieder viele kleinere und große, imposante Wasserfälle (ca. 20 Stück). Wir füllen unsere Flaschen mit reinem Wasser des Flusses Skogar auf, bevor wir in das isländische Hochland aufsteigen. Oben ist das Wasser sehr knapp, sogar auf den Hütten gibt es kein fließend Wasser. Unser Ziel liegt in der Regel über der Schneegrenze, so dass hier neben relaxing, lesen und warmhalten ggf. auch kurze Schneewanderungen möglich sind.

Tag 4 (2. Etappe ca. 10km) – Fimmvörduhals nach Posmörk

Die Tour führt uns am 4. Tag aus dem Gebirge um Fimmvörduhals zu einem der wichtigsten Etappenziele Porsmörk. Schon bald durchqueren wird die Lavafelder des Ausbruchs des Eyjafjallajökull von 2010 mit den Kratern Magni und Modi. Beide sind vor dem Hauptausbruch entstanden und liegen direkt auf dem Weg. Anschließend, bevor wir in das wunderschöne grüne Tal Porsmörk herabsteigen, bietet sich uns ein unbeschreiblich schönes Panorama an Bergspitzen und karger Mondlandschaft. Unser Lager schlagen wir in einer grünen Oase direkt am Fluss Krossa auf. Porsmörk bietet zahlreiche Kurzwanderwege, um die grandiose umliegende Landschaft genauer unter die Lupe zu nehmen.

Tag 5 (3. Etappe ca. 17km) – Porsmörk nach Emstrur-Botnar

Von Porsmörk geht es nun weiter nach Emstrur-Botnar. Die erste Herausforderung dieses Tages ist das Furten des Flusses Prönga. Danach geht es erfrischt weiter durch Mondlandschaften und moosgrüne Hügel. Im Ziel angekommen ist eine kurze Abendwanderung (ca. 20 Min. entfernt) zum nahe gelegenen Markarfjotsgljufur Canyon geplant. Dort angekommen werden wir mit einer spektakulären Aussicht auf die Schlucht belohnt. Der schwarze Sand mit dem grünen Moos und die bunten Zelte ergeben ein unvergessliches Fotomotiv an diesem Campingplatz.

Tag 6 (4. Etappe ca. 16km) Emstur-Botnar nach Alftavatn(Álftavatn)

Die 4. Etappe führt uns nun von Emstrur-Botnar zum Tagesziel Alftavatn. Heute sind kaum noch Steigungen zu überwinden. Der Weg erweist sich zum grössten Teil als flach und führt durch eine Wüste aus schwarzem Lavasand. Als Ausgleich zur einfachen Strecke,  dürfen wir heute mehrere Flüsse furten. Auch hier kann, wer dann noch Lust hat, die ein oder andere Kurztour um den See oder zum in der nähe gelegenen Grat (sehr zu empfehlen) machen.

Tag 7 (5. Etappe ca. 11km) Alftavatn(Álftavatn) nach Hrafninnusker

Am 7. Tag starten wir wie gewohnt früh in Alftavatn nach Hrafntinnusker. Es gillt, die letzte Furt zu überqueren, bevor man den steilsten Berg in Angriff nimmt. Der Blick zurück gibt spektakuläre Ausblicke auf den See und die Umgebung. Oben angekommen, steigt überall heisser Dampf auf und wir lernen den intensiven Geruch der zahlreichen Schwefelfelder kennen. Auch müssen immer wieder Schneefelder überquert werden. Die Hrafntinnusker-Hütte liegt 1070 m über dem Meeresspiegel und ist somit die höchstgelegene Hütte auf unserer Wanderung. Hier schlägt man, je nach Wetterlage, die Zelte oft inmitten einer Winterlandschaft auf.

Tag 8 (6. Etappe ca. 11km) Hrafntinnusker – Landmannalaugar

Die letzte Etappe führt uns von Hrafntinnusker zum Endziel Landmannalaugar noch einmal durch eine besondere Region. Meist geht es nun bergab. Die Landschaft ist farbenprächtig und vielfältig. Die bunten Berge aus Rhyolitgestein sind ein tolles Fotomotiv und ein Muss für jeden Hobbyfotografen. In Landmannalaugar heißt es dann erst mal Gepäck fallen lassen und Seele in den heißen Quellen baumeln lassen. Die Anstrengung und den Verzicht der letzten Tage abstreifen und sich vielleicht das eine oder andere Schmankerl gönnen. Die offizielle Tour ist damit zu ende. Wir planen aber für eventuelle Verzögerungen oder Schwierigkeiten immer noch einen Backup-Tag ein.

Tag 9 (Backup-Tag in Landmannalaugar)

Dieser Tag dient als Backup-Tag aber gleichzeitig sollte man in Landmannalaugar noch einmal auf Tour gehen. Es gibt zahlreiche Wanderwege zu erkunden. Der ein oder andere wird sich sicher in den warmen Quellen entspannen. Im Anschluss werden wir mit dem Bus wieder zurück nach Reykjavic transportiert. Dort am Abend angekommen wird erneut das Nachtlager aufgeschlagen. Die Teilnehmer können weiter Reykjavic erkunden und/oder das Schwimmbad von Reykjavic besuchen. Ab hier ist noch eine Nacht in Reykjavik im Reisepreis enthalten.

Tag 10 (offizielles Ende der Wanderreise)

Am zehnten Tag früh endet unsere Wanderreise.